über mich


Leistung war früh ein prägender Teil meines Lebens.


Ich habe gelernt, zu funktionieren.
Disziplin, Ehrgeiz und Durchhalten waren selbstverständlich.


Und lange Zeit habe ich nicht hinterfragt, was mich das eigentlich kostet.


Ganz im Gegenteil:
ich war stolz, permanent über meine Grenzen zu gehen,
Pausen als Schwäche anzusehen
und dauerhaft beschäftigt zu sein.


Als Leistungssportlerin habe ich täglich mehrere Stunden trainiert –
bis mein Leben mit 17 abrupt eine andere Richtung genommen hat.

Ein Bandscheibenvorfall, das Ende des Leistungssports, der Abschluss meiner ersten Ausbildung und die Trennung meiner Eltern.


Ich bin ausgezogen und habe begonnen,
Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen.


Früh habe ich verstanden:
Stabilität ist nicht selbstverständlich.
Sie entsteht dort, wo wir sie bewusst gestalten.



Nach meinem Studium folgten viele Jahre in der strategischen Personalarbeit

nah an der Geschäftsführung, in direkter Verantwortung für Menschen und Entscheidungen.


Ich habe Führungspersönlichkeiten begleitet,
Strukturen aufgebaut
und Entscheidungen getroffen – die getragen haben oder nicht.


Karrierewege standen mir offen.
Ich habe mich bewusst entschieden – für Verantwortung im Beruf und

für die Verantwortung in meiner Familie.


Parallel dazu war ich immer auch selbstständig tätig.

Und irgendwann kam ein Punkt, an dem ich gemerkt habe:
Was im Außen funktioniert,
muss sich im Inneren nicht stimmig anfühlen.

Ich kenne Phasen von Überforderung.
Zweifel.
Innere Widersprüche.

Dynamiken, die sich verselbständigen.


Ich kenne es, Verantwortung zu tragen –
und gleichzeitig den Kontakt zu mir selbst zu verlieren.


Und ich kenne den Weg zurück.


In dieser Zeit habe ich erkannt:

Entscheidungen tragen nur dort, wo innere Klarheit da ist.



Ein zweiter, tiefer Einschnitt kam viele Jahre später.

Eine Erkrankung hat mein Leben radikal verändert.
Ich musste aus dem Beruf aussteigen.


Nichts hat mehr funktioniert wie zuvor.

Ich war gezwungen, langsamer zu werden.
Hinzuschauen.


Und zu lernen, was es bedeutet,
nicht mehr gegen das Leben zu arbeiten –
sondern mich ihm zuzuwenden.


Ich kenne den Druck, der entsteht, wenn wir im Widerstand sind.

Und was passiert, wenn er sich nach innen und außen aufbaut.

Ich musste nicht nur mein Leben verändern.

Ich musste mich selbst neu kennenlernen.


In dieser Zeit habe ich nicht nur mein Leben infrage gestellt –
sondern auch mich selbst.


Seitdem weiß ich:
Integrität entsteht dort,

wo wir ehrlich zu uns selbst sind.



Daraus ist meine Arbeit gewachsen.


Ich arbeite mit dem, was ich selbst erlebt und durchdrungen habe –
aus Erfahrung, nicht aus Konzepten.


Ich weiß, an welchem Punkt viele Frauen stehen.

Ich habe ihn selbst durchlebt.


Klarheit schafft Handlungsfähigkeit –
nach innen wie nach außen.



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